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Mexiko
Auf den Spuren der Mayas und Baden an traumhaften Stränden
 
 
 
und
 
Kuba und die Domenikanische Republik
Zigarren, Rum und Baccardi-Feeling unter Palmen
 
Wer hat  nicht schon einmal davon geträumt, Weihnachten unter Palmen zu verbringen. Während in Deutschland eisige Kälte herrscht, liegt man irgendwo in der karibischen Sonne.
Wir haben uns diesen Traum Weihnachten 2001 erfüllt und uns eigens dafür die Mexikanische Halbinsel "Yucatan" ausgesucht.
Übrig geblieben sind Erinnerungen an 14 traumhafte Tage, die wir so schnell nicht vergessen werden. Obwohl wir am Anfang -bedingt durch den damaligen hohen Dollarkurs- Zweifel hatten, und glaubten einen sündhaft teueren Urlaub gebucht zu haben, müssen wir uns eingestehen, dass dieser Urlaub eher unter der Kategorie relativ preiswert einzustufen ist.
Es sollte kein "All-Inclusive-Urlaub" werden, also suchten wir uns das kleine aber gemütliche Hotel "Carribean-Paradise" nur mit Übernachtung und Frühstück aus.
      Carribean-Paradise
 
Es handelt sich um ein relativ preiswertes Hotel, ohne viel Luxus, aber dafür sehr familär im typischen mexikanischen Stil geführt. Direkt am Ende der 5. Avenida in Playa del Carmen und in Strandnähe gelegen, war es der idealer Ausgangspunkt für unserere Exkursionen.
Zum Hotelservice gehört unter Anderem der kostenlose Eintritt in den am herrlichen breiten Sandstrand gelegenen "El-Tucan-Club". Kostenlose Liegen inbegriffen.
Wie herrlich, dem morgendlichen "Handtuchkampf", wie in manchen Hotels üblich, sind wir diesmal entkommen. Selbst wenn man erst am späten Vormittag die Sonne genießen wollte, waren immer noch ausreichend Liegen vorhanden.
Als begeisterte Schnorchler mussten wir auch nicht an sehr oft überteuerten Schnorchelausflügen teilnehmen, denn das Hausriff lag direkt vor unserer Nase -naja- man musste schon ein paar Hundert Meter hinausschwimmen, aber für unserer Ansprüche war es ganz in Ordnung.
Dank dem super organisierten Busnetz in Mexiko, haben wir auch sehr viel Geld für teure organisierte Tagesausflüge zu den berühmten Sehenswürdigkeiten wie z.B. Tulum, Chitzen-Itza, Coba etc. gespart. Diese Ziele kann man preiswert und bequem in Überlandbussen der Klasse 1 vom Busbahnhof Playa del Carmen aus erreichen. Man sollte schon viel Zeit mitbringen, aber wozu hat man Urlaub. Ferner lernt man auf diese Weise Land- und Leute kennen, denn diese Busse werden überwiegend auch von Einheimischen genutzt. Aber wie auch überall herrscht auch hier das Prinzip "Der frühe Vogel fängt den Wurm". Frühaufsteher sollte man schon sein, wenn man alle Sehenswürdigkeiten ohne Massenandrang erleben möchte.
 
 
Noch ein Tip für Tulum.
Als reine Besichtigungstour viel zu schade. Direkt an Tulum grenzt einer der schönsten Strände auf der Halbinsel. An diesem haben wir zahlreiche einsame Abschnitte entdeckt, an denen man herrlich relaxen kann. Wir haben es jedenfalls sehr genossen.
 
Die längte Einkaufsmeile, die wir je erlebt haben, ist die fast 13 kilometer lange Meile in "Cancun". Als Urlaubsort für uns unvorstellbar. Eine Mischung aus Acapulco und Miami, also typisch amerikanisch. Aber wer einmal nach Herzenlust Shoppen und Hotelbunker besichtigten möchte- dann ist dies der idealer Ort, und er ist auch nur für ein paar Cent ebenfalls mit dem Bus zu erreichen.
Auf eines sollte man gerade während der Feiertage achten. Auch in Mexiko fahren die Busse am Heiligen-Abend und an anderen Feiertagen, nur eingeschränkt. Dieses haben wir leider nicht bedacht, so dass wir beinahe den "Heiligen Abend" mitten im Dschungel, ca. 100 Kilometer von unserem Urlaubsort enfternt an der Ausgrabung in "Coba" verbracht hätten. Dank eines privaten Kleinbusses und ein paar Dollar extra, hat uns -und noch ein paar weitere "unternehmungslustige Touris"- ein netter Mexikaner aus dem Dschungel in die Zivilisation zurückgefahren.
Die Qual der Wahl hatten wir an den Abenden, zwischen den zahlreichen Restaurants in Playa del Carmen. Auch wer keine Freund von nur Mexikanischer Küche ist, findet dort noch sehr viele gute und relativ preiswerte Alternativen. Das Preisniveau ist in etwa mit dem in Deutschland zu vergleichen. Aber die Qualität der Speisen -gerade die Mexikanische Küche- übertrifft die Mexikanischen Restaurants in Deutschland bei Weitem.
"Viva-Mexiko"!
Es war bestimmt nicht unser letzter Urlaub in diesem Land, denn es gibt noch viel zu sehen. Mexiko -ein Urlaubsland, das man ohne Bedenken auf eigene Faust gut und sicher bereisen kann.
 
 
 
 
 
Karibik pur erlebt man auf diesen beiden Inseln. Kuba -viel mehr die vorgelagerte Insel "Cayo-Guliermo" war unser erstes Fernreiseziel überhaupt. Eine kleine Insel, die man mühelos zu Fuß umrunden kann. Zwei bis drei Hotels und nur Palmen, Strand und Mangroven soweit das Auge reicht.  Nach einer Woche mussten wir da raus aus dem Karibikfeeling, wenn auch nur für einen Tag. Also flogen wir mit einer uralten ausrangierten Tupolev quer über Kuba in die Stadt "Trinidad".
Hier findet man die typischen Häuser im Kolonialstil, zigarrenrauchende Männer und die berühmten "Amerikanische Oldtimer".
Ein Tagesausflug den man nicht so schnell vergisst. Aber auch die Abstecher zu einer Krokodilfarm und ein Segeltörn auf einem Katamaran waren für uns Highlights in diesem Urlaub.
 
Die Dominikanische Republik bekannt als das Mallorca der Karibik, wie manche behaupten. Das können wir jedenfalls nicht bestätigen. Aber die Insel ist groß und der Trubel war fern von unserem Strand in Punta Cana. Auch hier hat sich unser Traum von endlosen weiten Stränden und Palmen  in völliger Einsamkeit erfüllt.
Ein Urlaub nur zum relaxen und Seele baumeln lassen, unterbrochen von einer Tagestour ins Landesinnere und einem Katamarantripp zu einer "Baccardi-Insel".
 
Nur von einem Ausflug möchten wir alle "Delphinliebhaber" warnen. Bitte nicht den "Manati-Park" besuchen! Wir haben es leider getan, aber als wir dort das Leid der Delphine gesehen haben, die in kleinen Becken täglich hunderten von Touristen "dienen" müssen, schämen wir uns dafür. Wir wussten ja nicht was uns dort erwartet. Also eine Bitte an alle Delphinfreunde, macht einen großen Bogen um diesen Park!
 
Noch ein Wort zu Kuba und der Dominikanischen Republik. Entgegen unserer Einstellung haben wir dort unserem Urlaub in 4-Sterne-Häusern mit All-Inclusive-Leistungen verbracht. Wir haben kein Massenbesäufnis, wie oft in divesen Fernsehberichten gezeigt, vorgefunden, von Prostitution und Händlern mit Hehlerwaren, war auch keine Spur. Vielmehr sind wir Menschen begegnet, die uns Europäern eines voraus haben. Die "reine Lust am Leben" trotz der Armut die sie umgibt. Diese Lebensfreude teilen sie mit jedem Fremden, der sie besucht und akzeptiert ihn wie er ist.
Gott sei dank findet man auch in diesem Land noch Plätze, in denen nicht versucht wird die Europäische Kultur zu leben. Damit meine ich das "Wienerschnitzel" und die "Frankfurter Bockwurst" unter Palmen. Wer auf diese Sachen nicht verzichten kann, sollte eines tun. Zu Hause bleiben!