Über uns
Auf einen Blick
Perlen der Ägäis
Karibische Träume
Aktuelle Tipp Nordgriechenland 2003
Kontakt
 
 
Griechenland
Perlen der Ägäis
 
Im Mai 1989 haben wir das Erstemal Griechischen Boden betreten, und obwohl dieser Urlaub auf Kassandra/Chalkidiki eigentlich nicht dem typischen Klischee entsprach, dass wir uns erträumten, so haben wir uns spätestens bei unserem zweiten Urlaub auf Kreta 1990 in dieses Land verliebt und zwar so heftig, dass wir seit dieser Zeit fast jede vom Hören sagen bekannte Insel besucht haben. Manche Inseln sogar mehrfach und diese Leidenschaft hält nach so langer Zeit immer noch an. Wenn wir wenigstens nicht einmal im Jahr nach Griechenland fahren, dann fehlt uns etwas.
Wir werden oft gefragt, welche Insel uns am Besten gefällt. Diese Frage können wir leider nicht beantworten. Jede Insel für sich ist wie ein Juwel, einzigartig und lohnenswert sie zu erobern.
 
Nachstehend eine kleine Übersicht über die bereits "eroberten Ziele"!
 
Chalkidiki (2x)  Kreta (4x) Rhodos(3x)  Karpathos, Symi, Samos, Patmos, Lesbos, Kos, Skiathos, Skopelos, Alonissos, Korfu, Zakynthos, Thassos, Pelepones-Rundreise, Inselhopping auf den Kykladen:
Mykonos-Paros-Santorin-Naxos
 
      Ansicht von Symi
 
Das ist sie, unserer bisherige Inselsammlung, auf die wir wirklich stolz sind. Jede Insel ist mit zahlreichen Erinnerungen an dieses wunderbare Land verbunden.
 
Auf   unseren bisherigen Griechenlandreisen stellen wir immer wieder fest: "Das Gesicht von Griechenland verändert sich immer mehr bzw. hat sich bereits stark verändert und das in einem Zeitraum von "nur 13 Jahren". Vieles leider nicht immer zum Positiven, aber wenn man ein Land liebt, ist es wie mit einem geliebten Menschen. Auch wenn der Partner älter wird, so liebt man jede einzelne Falte an ihm.
 
Natürlich können wir nicht alle besuchten Inseln einzeln vorstellen. Unter der Rubrik "Der aktuelle Tipp" möchten wir Euch die eine oder andere Insel intensiver vorstellen bzw. dort über unser jeweiliges aktuelles Urlaubsziel berichten. Das könnte unter Umständen auch mal ein anderes Land sein, aber schwerpunktmäßig wird es bestimmt  Griechenland bleiben.
 
Inselhüpfen auf den Kykladen
"Vier Inseln auf einen Streich"
 
           Fährbetrieb auf den Kykladen
 
Wer das dauernde Koffer ein- und wieder auspacken nicht scheut, sollte eine Tour zu mehreren griechichen Inseln unternehmen. Einfacher jedoch ist es, man schnallt sich einen Rucksack auf den Buckel und los gehts...
Auf den Inseln Mykonos, Naxos, Paros und Santorini haben wir das gefunden, was man sich eigentlich unter einem typischen Griechenlandurlaub vorstellt. Tiefblaues Meer, wolkenloser Himmel, weiße Häuser und Kirchen mit blauen Kuppeln, das klassische Postkartenmotiv eben. Für Fotografen das reinste Paradies.
Um es etwas bequemer zu haben, buchten wir unsere Reise jedoch erst einmal halborganisiert d.h. der Flug, die Fährtickets und die Übernachtungen in den Pensionen und auf den jeweiligen Inseln waren schon im voraus gebucht.  An- und Abflughafen war Mykonos. Die Länge des Aufenthaltes konnte wir immer auf der jeweiligen Insel entscheiden. Wir haben nur der zuständigen Agentur immer 24 Stunden vor der Abreise das nächste Ziel angegeben und die Fährtickets abgeholt. Dies hatte den Vorteil, das wir bereits am Hafen des Zielortes erwartet wurden und keine kostbare Zeit mit Zimmersuche vergeudeten.
Der einziger Nachteil dieser Reise war -man ist nur auf die vorgenannten vier Inseln beschränkt-.Wir haben es dennoch nicht bereut und verlebten wunderschöne drei Urlaubswochen auf vier Inseln voller Gegensätze.
Da wäre zunächst Mykonos- quirrlige Partyinsel, die man unbedingt einmal -auch wenn nur für zwei Nächte- erlebt haben sollte. Sie wird ihrem Ruf, Treffpunkt für Homos, Lesben und den internationalen Jet-Set zu sein, durchaus gerecht. Nachts verwandeln sich die malerischen Gassen der Stadt in eine riesige Disco und tagsüber geht die Party an wunderschönen Stränden weiter. Wer hier Ruhe und Erholung sucht, der sollte sich vieleicht Paros oder Naxos aussuchen. Dort erwarteten uns malerische Fischerdörfer, einsame und ruhige Strände und wunderschöne Bergdörfer, in denen das Leben noch seinen ursprünglichen Gang geht.
Man sagt, die schönste Art sich der Insel Santorini zu nähern, ist auf dem Seeweg. Das können wir nur bestätigen. Nur so kann man das traumhafte Panorama der berühmten Vorzeigestädte Oia und Fira genießen.
Sonnenunterganszeit auf Fira
 
Stolz  thronen die beiden Ortschaften  auf dem aus einem Vulkanausbruch geborenen Felsen  hoch über der Kaldera. Ein Anblick, den wir zwar schon oft im Fernseh gesehen haben, aber diesen Life zu erleben, ist Gänsehautfeeling pur. Uns hat diese Insel so begeistert, das wir unseren Aufenthalt spontan um einige Tage verlängert haben.
Um den Geldbeutel zu schonen, wählten wir den Urlaubsort "Kardamena".
Während dieser Woche haben wir entdeckt, das diese Insel auch noch andere Reize hat, die z.B. ein Tagesausflügler aus Kreta nicht zu Gesicht bekommt.
Fasziniert waren wir ebenfalls von den Ausgrabungen in Akroitiri. Man hat das Gefühl, die Bewohner wären nur einmal kurz weggegangen, den manche Gegenstände liegen nach dem gewaltigen Vulkanausbruch noch so da, als wären sie gerade gebraucht worden. In einigen Gefäßen hat man sogar noch Reste von Nahrungsmitteln entdeckt.
 
Fazit: Die Kykladenrundreise ist etwas für Reiselustige, die Überraschungen und kleine Unbequemlichkeiten während der Transfers nicht scheuen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Rhodos
die Sonneninsel
 
Im Hafen von Rhodos
 
Zu unseren absoluten Favoriten jedoch, gehört immer noch die Insel Rhodos.
Diese Insel besuchen wir in einem etwa vierjährigen Rhytmus und müssen leider feststellen, dass sie in manchen Gegenden immer mehr dem Massentourismus verfällt. Aber dennoch zieht es uns immer wieder dort hin, denn es gibt sie auch dort noch, die weniger touristischen Gebiete.
Aber warum Sonneninsel? Nun ja, wir können mit großer Sicherheit behaupten, dass wir während unserer gesamten Urlaubswochen, sei es im Mai/Juni oder September/Oktober noch nie eine einzige Wolke gesehen haben. Wir kennen Rhodos nur mit tiefblauen Himmel und traumhaften Temparaturen.
 
Auf Rhodos bevorzugen wir das Feriengebiet "Kolymbia". Es ist zwar kein Ort mit einem typischen Ortskern, aber dafür findet man in diesem Gebiet noch Pensionen oder Hotels mit kleinen Wohneinheiten. Also keine Hotelbunker wie z.B. am Faliraki-Strand. Wir fühlen uns hier am wohlsten in der kleinen Ferienwohnanlage "Elefteria". Eine ruhige Anlage mit Selbstverpflegung am Ortstrand, nicht gerade in Strandnähe, aber die suchen wir sowieso nicht, da wir mit unserem Mietroller sowieso immer mobil sind.
Wenn uns einmal nach Romantik am Meer zu Mute ist, genießen wir eine tolles Essen in der Taverne "Limanaki", am Strand von Kolymbia. Dort kann man übrigens auch ausgezeichnet Fisch essen.
Kolymbia ist auch geographisch gesehen, sehr günstig gelegen. Rhodos-Stadt und das berühmte Lindos liegen jeweils nur etwa 20 Kilometer entfernt. So kann man auch mal abends gemütlich auf einer Dachterasse in Lindos, ohne den tagsüber herrschenden Trubel, ein romantisches Abendessen genießen. Tja und ein Abendbummel durch die Altstadt von Rhodos-Stadt ist sowieso ein Muß für jeden Besucher. Auch hier haben wir in dem Gassengewirr unser Lieblingsrestaurant das "Akropolis" gefunden. Sehr zu empfehlen ist auch die Ton-und Lichtshow im Garten des Großmeisterpalastes.
Die Strände von Rhodos sind ebenfalls nicht zu verachten. Man hat die Wahl zwischen dem lebhaften "Faliraki-Strand" oder der berühmten "Tsambika-Bucht", die zwar landschaftlich sehr schön gelegen, aber dennoch mittlerweile auch sehr lebhaft geworden ist. Oder man setzt sich einfach ins Auto oder auf den Roller und fährt  einmal um die Insel. Dann findet man sie noch, die kleinen versteckten Buchten, aber auch endlos lange Strände ohne viel Trubel in oft völliger Einsamkeit....
 
Einsamer Strand auf Rhodos
 
...aber auch die kleinen verträumten Bergdörfer haben ihren besonderen Reiz. Dort trifft man in den berühmten Kafenions, jene alte Männer, die dort ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Tavle spielend, Ouzo trinkend und über Politik diskutierend. Egal in welches Dorf man kommt, man sieht sie überlall und hat immer noch das Gefühl, das man als Frau an diesem Platz nicht sehr willkommen ist.
Den schönsten Sonnenuntergang von Rhodos genießt man am besten hoch über der Stadt von Rhodos an den Ausgrabungen von Monolithos.
Das mit Abstand ruhigste Plätzchen findet man in den Klosteranlagen des Berges "Filerimos". Seit ein paar Jahren steht dort oben ein Kreuz, das eigentlich ein bischen an "Rio" erinnert. Aber von diesem Kreuz aus, das als Aussichtsturm dient, hat man einen phantastischen Blick über die Insel bis hinüber  zur nahen türkischen Küste.
 
 
 
Fazit: In Rhodos findet jeder sein individuelles Plätzchen. Es ist eine überschaubare Insel, denn ma kann sie mit dem Auto in einem Tag leicht umrunden. Aber wir sind der Meinung, man sollte sich mehr als nur einen Tag Zeit nehmen, um sie richtig kennenzulernen. Auch wir haben nach unserem dritten Besuch (2000 ) immer noch neue Orte gefunden, an denen es sich lohnt zu verweilen und freuen uns schon wieder auf unseren nächsten Besuch 2004?
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kreta
Der Klassiker
 
 
Ein bekanntes Reiseziel ist wohl die Insel Kreta. Für die Kreter selber jedoch, ist Kreta keine Insel sondern ein Kontinent.Sie vereint alles auf einem Fleck was Griechenland zu bieten hat.
Hohe Berge, die im Winter sogar Schneebedeckt sind, tiefe Schluchten, darunter die berühmte Samaria-Schlucht, sie gilt als die längste Schlucht Europas und sollte wenigstens einmal durchquert werden, Olivenhaine soweit das Auge reicht, wunderschöne Strände, malerische Bergdörfer, romantische Fischerhäfen und Städte und natürlich die Griechische Kultur. Nicht zu vergessen den einzigen Süßwassersee Kretas mit einem Panorama, wie in Österreich.
Will man diesen "Kontinent" kennen lernen, muss man ihn schon des Öfteren besuchen oder teilweise sehr weite Anfahrtwege in Kauf nehmen.
Wir haben uns für das "Mehrfach-Besuchen" entschieden. Bereits viermal verweilten wir auf dieser vielseitigen Insel und haben ihre verschiedenen Gesichter kennengelernt.
Wer den Trubel sucht, für den ist der Nordosten, die Gegend um Chersonissos, Stalis und Malia, der ideale Urlaubsort. Es handelt sich um Orte mit teilweise sehr überlaufenen Stränden und einem quirrligen Nachtleben. Aber wer wie wir, den etwas weiten Weg zum Strand nicht scheut, der findet auch auf den dahinter liegenden Anhöhen wunderschöne ruhigere Unterkünfte mit einem herrlichen Panoramablick, etwas abseits vom Trubel.
Unser Ausganziel für uns, war das Hotel "Semiramis" in Stalis. Ein idealer Ort für Erkundungstouren in den Inselosten wie z.B. die Lassithi-Hochebene mit ihren hundert Windmühlen, oder an die Küstenorte Agios-Nikolaos und Iapetra sowie an den berühmten Palmenstrand von Vai.
 
Unsere Lieblingseite der Insel  ist jedoch der Inselwesten. 
Hier findet man eine gesunde Mischung aus Trubel und Einsamkeit und zwar in der Gegend um Rhethymnon und um das Gebiet um Georgioupolis. In Georgioupolis haben wir für uns den schönsten Strand von Kreta entdeckt sowie eine ruhige Unterkunft im Hinterland ganz in der Nähe des vorgenannten Süßwassersees, dem Kournas-See.
 
Appartmentanlage Vardis
 
In der Appartmentanlage "Vardis" inmitten von Olivenhainen gelegen mit einem wunderschönen Blick auf das Bergpanorama, haben wir einen sehr ruhigen erholsamen Urlaub verbracht.
Dieser Ort ist jedoch nichts für Strandliebhaber, um diesen zu erreichen muss man schon einige Kilometer zu Fuß gehen oder wie wir motorisiert sein. Nicht versäumen jedoch, sollte man den Besuch der oberhalb des Sees gelegenen Bergdörfer. Hier findet man sie noch die ursprüngliche griechische Gastfreundschaft ohne Massentourismus. Man muss jedoch viel Zeit mitbringen, denn so ein Abendessen in den urigen Tavernen kan sich stundenlang hinziehen.
Auch die wunderschönen Städte Rhethymnon und Chania mit ihren malerischen Altstadtgassen und den verträumten Häfen sind immer wieder ein Besuch wert. Sehenswert in Chania ist die berühmte Markthalle mit dem reichhaltigen Angebot, dem man nur schwer wiederstehen kann oder die berühmte Lederstrasse, in der man so manches Schnäppchen kaufen kann.
 
Hafenidylle in Rhethymnon
 
Das mit Abstand teuerste Fischgericht haben wir in einer Hafentaverne mit Blick auf diese wunderschöne Hafenkulisse in Rhethymnon gegessen. Aber jeder Happen war sein Geld wert.
Tja nicht zu vergessen wäre da noch die berühmte und angeblich längste Schlucht Europas. Die "Samaria-Schlucht". Diese konnten wir von hier aus mühelos und ohne weite Anfahrtswege erreichen. Aber bitte gutes Schuhwerk nicht vergessen!
 
Fazit: Die Insel Kreta empfehlen wir meistens den Griechenlandeinsteigern. Denn auf Kreta ist für jeden Besucher garantiert etwas dabei!