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Aktuelle Tipp Nordgriechenland 2003
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Rundreise Nordgriechenland
2003
 
 
Nachdem wir schon so viele Inseln besucht haben, wollten wir auch mal Zentralgriechenland so richtig kennenlernen. Wir starteten also am 06.09.03 zu unserer 3-Wochen-Tour durch Griechenland.
Ab Köln-Bonn flogen wir recht preisgünstig (Germanwings machts möglich ) nach Thessaloniki. Am Flughafen wurden wir bereits von Jimmi, dem Vermieter unserer Ferienwohnung (Sithonia-Appartments) in Sarti, erwartet. Übrigens ist diese Appartmentanlage wärmstens zu empfehlen, wenn man unbeschwerte Ferientage in gemütlicher und familiärer Atmosphäre erleben möchte. Jimmi und seine Frau Ingrid, ein Deutsch-Griechisches Ehepaar haben sich dort ein Urlaubsdomizil aufgebaut, in dem sich jeder Gast sofort wohl fühlt.
"Unsere Unterkunft in Sarti"
 
Sarti selbst ist ein kleiner Ferienort ohne Massentourismus und befindet sich auf Sithonia, dem mittleren Finger  der HalbinselChalkidiki. Hier findet man noch einsame Badebuchten mit glasklarem Wasser, romantische Dörfer und eine weitgehends unberührte Natur. Der Ort Sarti befindet sich ca. 100 kilometer vom Flughafen Thessaloniki entfernt, ziemlich im Südosten des Fingers. Ein etwas weiter Anfahrtsweg, aber man wird dafür mit einem wunderschönen Urlaubsflair belohnt.
 
        
"Ansicht von Sarti"
 
Auf Sithonia verbrachten wir zunächst eine erholsame Urlaubswoche, die nur ausgefüllt war mit gutem Essen (insbesondere in der Taverne-Argiri- in Sarti. Diese ist besonders zu empfehlen, dort kocht die "Oma" noch typische griechische Hausmannskost), relaxen an einsamen Strandbuchten mit glasklarem Wasser und einigen Erkundungstouren über die Halbinsel, die wunderschöne Landschaften zu bieten hat. Das klingt zwar jetzt etwas abgehackt, aber  "Chalkidiki" haben wir bereits in anderen Urlauben intensiv bereist. Können aber immer noch bestätigen, das gerade "Sithonia" sich nicht viel verändert hat und viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt hat.
 
"Einsamer Strand auf Sithonia"
 
Auch einen Abstecher in das ca. 90 kilometer entfernte Ouranopolis
"Wehrturm von Ouranopolis"
 
-der letzten Station vor der Mönchsrepublik Berg Athos-, wagten wir mit unserem gemieteten Roller. Es wurde eine Gewalttour von jeweils 2-3 Stunden Fahrt. Aber wir wurden belohnt und konnten sogar miterleben, wie gerade ein "Pilgerboot" anlegte.
..wenn man noch mehr von der Mönchsrepublick sehen möchte ( auch als Frau ) sollte eine organisierte Bootstour entlang des 3. Fingers "Berg Athos" unternehmen. Es lohnt sich wirklich.       
Gut erholt vom Faulenzen in Sarti, beschlossen wir unserer Tour am 13.09.2003 zu starten. 
Wir mieteten uns für zwei Wochen ein preisgünstiges Auto ( Holiday-Autos), das wir vom Flughafen in Thessaloniki übernahmen und schon konnte es los gehen...
 
1. Tag:  Thessaloniki-Edessa-Florina
Weit kamen wir erst einmal nicht, da wir unseren Mietwagen erst am Spätnachmittag übernehmen konnten. Dennoch schafften wir es zumindestens bis zur 450 meter hoch am Randes des Vermionsgebirge gelegenen StadtEdessa.
Dieser Ort wird wegen der Wasserfälle, die quer durch die Stadt fließen, von den Griechen gerne besucht. Auch wir warfen einen Blick auf die Wassermassen, die sich in die Tiefe stürzten.
 
"Wasserfälle in Edessa"
 
Eigentlich wollten wir noch weiter bis zu den Presper-Seen, aber es dunkelte bereits in den Bergen und daher wählte wir die Stadt Florina, für unser erstes Nachtquartier aus.
Auch wenn dieser Ort kaum in einem Reiseführer zu finden ist, sollte man dennoch einen kleinen Abstecher wagen, wenn man es liebt als fast einziger Tourist unter Griechen zu leben!
 
 
2. Tag: Presper-Seen-Psarades-Konitza
Gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück, führte uns unsere heutige Tour durch eine ziemlich neblige Bergwelt bis auf 800 Höhenmeter, zu den im Dreiländereck zwischen Griechenland, Albanien und der jugoslawischen Ex-Republik Makedonien gelegenen Presper-Seen.
"Großer Presper-See"
 
Es handelt sich um einen riesigen Grenzsee, der durch eine ca. 1 kilometer Lange Landzunge in den großen und kleinen Prespersee aufgeteilt wird.
 
"Dorfrundgang in Psarades"
 
Hier am Großen Presper-See in dem kleinen Ort Psarades sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht.
 
 
Während eines Dorfrundganges nahmen wir Kontakt zu den einigen wenigen "Dorfbewohnern" auf und führten unter Anderem eine sehr nette und lange Unterhaltung mit einer Bewohnerin, die gerade einen frisch gefangnen kapitalen Karpfen ausnahm.
  
 
Der erfolgreiche Fang ihres Mannes diente als Festessen anläßlich des heutigen Namenstages "Stavros" (Kreuz). Tja die Griechen und ihre Namenstage. Die sind wichtiger als die Geburtstage und werden auch entsprechend gebührend gefeiert.
Nach einer längeren Erkundugstour rund um den See, führte uns unser  Weg weiter quer durch die faszinierende und schöne Bergwelt Nordgriechenlads, die die nächsten Tage unsere Heimat sein sollte.
 
Es folgter ein kurzer Abstecher nach Kastoria, einer an einem Binnensee gelegenen Stadt, die jedoch zu dieser Jahreszeit ziemlich ausgestorben wirkte,,  deshalb beschlossen wir  unser nächstes Nachtquartier bei einer älteren Dame in dem 600 Meter hohen gelegen Bergdorf Konitza aufzuschlagen.
 
"Unterkunft in Konitza"
 
Das Dorf Konitza erstreckt sich über die Hänge eine Berges im Timfi-Gebirge. Unterhalb des Dorfes fliesst der Aoos-Fluss, der sehr beliebt ist für Wildwasserfahrten.
Während einer kleinen Erkundungstour in der näheren Umgebung von Konitza, entdeckten wir eine wunderschöne Brücke, die den Fluss überspannte. Es handelt sich um eine Brücke aus der Türkenzeit, die im Reiseführter als größte "Einbogige Brücke" Griechenlands erwähnt wird.
 
"Bogenbrücke bei Konitza"
 
3. Tag : Besichtigung der Zagora-Dörfer
 
Wir konnten nicht genug bekommen von der wunderschönen und faszinierenden Bergwelt mit ihren Gipfeln, die eigentlich fast schon Ähnlichkeit mit den Dolomiten aufwiesen.
 
Heute besuchten wir gleich drei Dörfer, die inmitten dieser Bergwelt auf ca. 1000 meter in der Zentralen Zagori  "klebten" und oft von weiten nicht zu erkennen sind, weil deren Häuser mit dem Naturgestein aus der Umgebung gebaut sind und sich daher der Landschaft total anpassen.
 
"Dorf in der Zagora-Ebene"
 
Wir besuchten als Erstes das Dorf Papingo.
 
"Marktplatz von Papingo"
 
Während unserer Besichtigungstour waren wir "gezwungen" bei einem netten Zimmervermieter (wollten uns bei ihm eigentlich nur mal unverbindlich nach dem Preis erkundigen) einen selbstgebrannten "Tsiporo" zu trinken.
Nach dem zweiten Glas blockten wir jedoch ab, sonst hätten wir den Rest des Tages noch dort gesessen, aber wir wollten ja noch die anderen Dörfer kennen lernen.
 
 
"Dorfidylle im Zagora-Gebiet"
 
Von dem Dorf Monodendri aus,  beginnt der Einstieg in eine sehr tiefe und den Bergbesuchern bekannte Vikos-Schlucht
 
"Vikos"
 
Die Durchwanderung der ca. 10 kilometer langen Schlucht dauert ca. 7 Stunden und ist wohl eher etwas für geübte Wanderer geeignet.
Wir begnügten uns mit einem Rundgang oberhalb der Kapellenkirche "Agia Paraskevi". Die Kapelle ist auf einem Fels oberhalb der Schlucht erbaut und gewährte uns faszinierende Einblicke in die Schlucht.
 
           " Aussichten auf die Vikos-Schlucht"
 
Eigentlich planten  wir ursprünglich an diesem Tag noch bis Ioannina weiterzufahren, aber wir wollten unbedingt einmal in einem dieser alten Häuser übernachten. Also entschieden wir uns in dem  Dorf Tsepolovo ein Zimmer für eine Nacht zu beziehen. Wir haben es nicht bereut.
 
"Unsere Unterkunft in Tselopovo"
 
Obwohl total einsam, scheinbar abgeschnitten von jeglicher Zivilisation und mit nur einer zu dieser Jahreszeit geöffneten Taverne, wurde es doch noch ein sehr netter Abend bei viel Rotwein ( ..es war übrigens der beste Rotwein, den wir je in Griechenland getrunken haben ) und einem guten Essen in der nachstehend abgebildeten Taverne.
 
"Hier genossen wir den besten Rotwein"
 
 
4. Tag: Ioannina - Perama- Meteora-Klöster
 
Heute ließen wir die Einsamkeit der Bergwelt hinter uns und tauchten  in das quirrlige Leben der reizvollen Stadt Ioannina ein.
 
Wir bummelten ausgiebig durch die Alt- und Neustadt und ließen den griechischen Alltag auf uns einwirken.
 
   
"Stadtbummel durch Ioanina"
 
Ioaninna ist wirklich eine malerische Stadt,  an einem riesigen Binnensee gelegen, und teilweise umrahmt von einer noch sehr gut erhaltenen Stadtmauer.
 
"Historische Stadtmauer"
 
Sehr schön anzusehen, sind auch die Häuser, die  einem Amphittheater gleich, im Berg "kleben". Sie ist eine Handelsstadt, in der noch immer das traditionelle Gold- und Silberschmieden in kleinen Werkstätten betrieben wird. In der Altstadt zeugen noch historischen Bauten aus der Türkenzeit.
 
            "Aslan Moschee"
 
Während Herbert, die als Griechenlands schönste angepriesen Tropfsteinhöhle von Perama besichtigte, genoss ich die wärmenden Sonnenstrahlen in einem Kafenion. Etwas enttäuscht von der Höhlenbesichtigung (in Griechenland findet man weitaus schönere Tropfsteinhöhlen) machten wir uns auf den Weg zu unserem absoluten Höhepunkt der Reise, zu den berühmten Meteora-Klöstern.
 
Nach einer sehr langen anstrengenden Fahrt über den 1.700 meter hohen Katara-Pass
 
"Katara-Pass "
 
(übrigens auch kein schlechtes Ski-Gebiet, wie wir erkennen konnten und landschaftlich durchaus lohnenswert ) kamen wir endlich erschöpft aber total erwatungsvoll an dem Meteora-Massiv an.
 
Schon während der Anfahrt in Richtung Kalambaka faszinierten uns die gewaltigen Felsformationen.
 
"Ohne Worte"
 
Unser Stimmung erreichte den Höhepunkt als wir in dem kleinen Örtchen Kastraki eine preiswertes Zimmer mit Blick auf die Klöster bezogen.
Das Gästehaus "Plakias" direkt an der Kirche gelegen, bietet außer sehr guten Zimmern, auch noch eine ausgezeichnete Küche in der zum Haus gehörenden Taverne.
 
 
"Zimmeraussicht vom Gästehaus Plakia"
 
 
 
5. Tag. Besichtigung der Meteora-Klöster
Es wurde ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Tiefblauer Himmel und Sonnenschein, der idealer Tag, für eine Klostertour.
Acht mühsame Stunden dauerte unsere Besichtigungtour, aber dafür haben wir  fast alle Klöster bezwungen. Es war einfach nur überwältigend inmitten dieser gewaltigen Felsmassive umherzuwandern und diese wunderschönen Klöster, die wie Adlerhorste auf den Felsen kleben, zu besichtigen.
 
 
Eine Gewalttour, die uns viel Kondition abverlangte, denn es war oft schon recht mühsam, die zahlreichen Stufen hinaufzuklettern, aber dafür wurde man mit den herrlichsten Aussichten belohnt!
 
     
" Auf Klosterterbesichtigungstour"
 
Wir bedauerten nur die zahlreichen Bustouristen, die wie ein Herde Schafe von Kloster zur Kloster "getrieben" wurden, um in nicht einmal der Hälfte der Zeit, einen Eindruck zu bekommen, während wir in aller Ruhe inmitten der Felslandschaft auf schwindelnder Höhe ein ausgiebiges "Picknick" veranstalteten und unsere mitgebrachen "Brotstullen" verzehrten.
 
"Picknick in schwindelnder Höhe"
 
Nach dieser doch recht anstrengenden Tour genossen wir wieder das gute Essen und noch viel mehr Wein in der besagten guten hauseigenen Taverne in netter Gesellschaft eines Ehepaares aus Seattle.
 
"Taverne Plakia in Kastraki"
 
....Es wurde noch eine lange Nacht.
 
 
6 bis 8 Tag: Dodoni und Parga
 
Noch etwas lediert von dem "Abschluss-Abend" fuhren wir den langen Weg zurück über den Katara-Pass in Richtung Ioannina und weiter nach Dodoni. Diese Kulturstätte ist nach dem berühmten Delphi die zweitgrösste Orakelstätte von Griechenland.
 
"Theater von Dodoni"
 
Der Sage nach weissagten hier die Priesterin dieser Orakelstätte für Göttervater "Zeus", dem Herr des Orakels, aus dem Rauschen einer alten Eiche.
 
Nach diesem Kulturtripp erwartete uns noch einmal eine lange Fahrt quer durch das Gebirge bis an die Westküste. Unser Ziel war das Küstenstädtchen Parga.
 
     
 
Endlich am Meer. Die Tage in den Bergen waren zwar wunderschön, aber doch sehr anstrengend. Hier in dem malerischen Touristenstädtchen, wollten wir wieder einmal unter Menschen sein.
 
Wir bezogen bei "Martha" für drei Nächte ein recht einfaches Zimmer aber mit traumhaften Blick über die Stadt.
 
 
Tagsüber faulenzten wir an den schönen Stränden, schnorchelten im glasklaren Wasser ...
"Lichnos Strand bei Parga"
 
.. und abends genossen wir das gute Essen in den zahlreichen Tavernen und bummelten ausgiebig durch die malerischen Altstadtgassen.
 
"Nachtbummel durch Parga"
 
 
 
9. Tag: Preveza-Lefkas-Delphi
 
Frisch gestärkt und ausgeruht starteten wir zu unserer nächsten grossen Tour.
Wie gut dass wir während unserer Rundreise grundsätzlich morgens nicht wussten, wie lange wir jeweils unterwegs sind.
Hätte ich das an diesem Sonntag morgen geahnt, wären wir bestimmt nicht so weit gefahren. Aber wie heisst es doch immer so schön: "Der Weg ist das Ziel".
 
Unser langer Weg führte uns zunächst durch den neugebauten "Autotunnel" in Preveza (nur nicht daran denken, dass man sich mehrere Meter unter dem Meeresspiegel befindet ) hinüber auf die andere Seite in Richtung Lefkas.
 
Lefkas ist eine Insel, die nur durch einen schmalen Damm vom Festland getrennt ist. Wir genossen ein paar Badestunden, eine kurze Sightseeing-Tour und sammelten ein paar wunderschöne Eindrücke von Lefkas,
 
"Kurzer Badestopp an diesem Strand"
 
mit der festen Absicht irgendwann, auch mal eine längere Zeit dort zu verweilen.
 
"Weißer Strand auf Lefkas"
 
 
Wir verliessen die Insel und schrubbten Kilometer um Kilometer entlang der Südküste von Nordgriechenland.
 
"Entlang des Golfes von Korinth"
 
Nach einigen hunderte Kilomtern verliessen wir die Küstenstrasse und fuhren wieder durchs Gebirge hinauf bis auf 600 meter Höhe zur berühmten Kulturstätte Griechenlands nach Delphi.
Wir erreichten den Ort Delphi in den frühen Abenstunden. Völlig erschöpft aber glücklich von den zahlreichen Eindrücken dieser Gewalttour fanden wir auch hier eine preiswerte Unterkunft.
Nach einem guten Essen waren wir einigermaßen wieder versöhnt und freuten uns auf  die  bevorstehende Besichtigung der Orakelstätte, die wir für die frühen Morgenstunden eingeplant hatten.
 
10.  Besichtigung von Delphi
 
Es war eine weise Entscheidung bereits am Vorabend in Delphi anzureisen. Gleiches haben wir vor einigen Jahren auch in "Olympia" auf dem Pelepones praktiziert. So kam es, dass wir die ersten an der Kasse waren und die Besichtigung ohne Besucherstrom in völliger Stille und Bergeinsamkeit geniessen konnten.
 
"Antiker Tempel "
 
Wenn wir ehrlich sind, haben wir schon eindrucksvollere Ausgrabungen erlebt, aber die landschaftliche Lage und die Mythologie des Orakels machten den Reiz dieses Ortes aus.
"Theater von Delphi"
 
 
10-14.Tag: Platamonas/Olympische Riviera
Von Delphi aus wollten wir ursprünglich den Pillion bereisen, aber wir nutzten das herrliche Badewetter und beschlossen die restlichen Urlaubstage an der Olympischen Riviera zu geniessen.
Also machten wir noch einmal eine Gewalttour bis Volos und Larissa, nur unterbrochen von einem kurzen Aufenthalt an der Höhlen-Kirche "Aghia Paraskevi" im Tempi-Tal.
 
"Höhlenkirche Agia Paraskevi"
 
Etwas müde von der Fahrt und der Suche nach einer passenden Unterkunft, (wir wollten die lezten Urlaubstage in einer Ferienwohnung verbringen)  hatten wir  nach einiger Zeit Glück und fanden eine schöne Ferienwohnung im reizvollen "Platamonas".
 
" Appartmentanlage Manolas"
 
Platamonas ist ein netter Urlaubsort an der Ostküste von Nordgriechenland. Er ist eigentlich ein idealer Standort um entweder Ausflüge in das nahe gelegen Olymp-Massiv zu machen oder nach einer Rundreise für ein paar Tage auszuspannen.
Man findet hier zahlreiche Tavernen für jeden Geschmack und Geldbeutel und hat auch Möglichkeiten in den zahlreichen Geschäften einzukaufen.
Leider hat er sich nach Aussage eines Gastwirtes, immer mehr zu einem Durchgangsort entwickelt. Er wird fast nur noch von "Durchreisenden" besucht und ist,w wie wir feststellen konnten, fest in "osteuropäischer Hand".
 
"Einkaufsstrasse in Platamonas"
 
 
 
"Kleiner Martkplatz"
 
Der Stadt-Strand von Platamons ist zwar sehr lang, aber nicht gerade sehr gepflegt. Ansonsten finden Liebhaber von langen und breiten Stränden ( oft noch unbebaut und völlig natürlich ) an der Olympischen Riviera das was sie suchen.
 
"Strand von Neo-Pori"
 
Wir genossen erholsame Strandtage an den feinsandigen und sehr breiten Stränden von " Neo-Pori" und "Paralia".
Der Wettergott meinte es an unserem letzten Urlaubstag nicht gerade gut mit uns.  Er wollte wohl, dass wir auch noch den "Sitz der Götter " den Olymp " kennen lernen. Also Badelatschen mit Wanderschuhen getauscht und schon ging es los.
 
Natürlich nicht bis auf den Gipfel, aber es wurde dennoch eine zwei Stunden Wanderung unterhalb des Bergmassives, entlang eines wildromantisches Baches bis zu einem Kloster.
 
"Klosteridylle am Olymp"
 
Wir sammelten also noch das Letztemal wunderschöne Eindrücke von einer faszinierenden Berglandschaft in der in der griechischen Mythologie Göttervater Zeus regiert haben soll.
 
Göttlich war sie wirklich, unserer selbstgewählte Rundreise durch ein Land, das wir zwar schon viele Jahre bereisen, aber einmal aus einem anderen Blickwinkel aus betrachtet, kennenlernen durften.
 
Es ist wie bei einer langen Ehe. Man denkt man kennt den Partner inn- und auswendig, aber selbst nach vielen Ehejahren findet man immer noch neue Seiten an dem Menschen dem man liebt.
 
Auch wir haben neue Seiten an Griechenland kennen und lieben gelernt. Ein Land das Gegensätzlicher nicht sein kann.